Global Environment Facility Trust Fund (GEF Trust Fund)

Der Global Environment Facility Trust Fund (GEF Trust Fund) wurde 1991 aufgestellt und durchlief bis 1994 erfolgreich eine Pilotphase als Global Environment Trust Fund (GET). Seit 1994 ist der GEF Trust Fund aktiv. Er wird in in einem Zyklus von jeweils vier Jahren von den 39 Geberländern neu befüllt und steht unter der Leitung der Globalen Umweltfazilität (engl. Global Environment Facility, GEF).

Ziele

Der GEF Trust Fund unterstützt Entwicklungs- und Schwellenländer bei der Umsetzung internationaler Ziele in den Bereichen Biodiversität, Klimawandel, internationale Gewässer, Degradation, Desertifikation, Entwaldung, Ozonschichtsminderung und persistente organische Schadstoffe. Die Projekte und Programme richten sich nach nationalen Prioritäten und verfolgen dabei das Ziel einer nachhaltigen Entwicklung.

Bei der Umsetzung der Projekte und Programme arbeiten diverse regionale und internationale Organisationen mit, unter anderem die Weltbank und andere multilaterale Akteure.

Zentrale Entwicklungen

Der Fonds befindet sich derzeit in seinem siebten Zyklus (GEF-7), der von 2018 bis 2022 dauert. Die Schwerpunkte für diese Phase in den zentralen Fokusfeldern (Klimawandel Biodiversität, Landdegradation, Wasser sowie Chemikalien und Abfall) sowie weiteren Schwerpunkten (u.a. nachhaltige Städte und Privatsektorengagement) definiert der GEF in seinen Programming Directions.

Der Prozess für die Wiederauffüllung unter GEF-8 hat mit einem ersten Treffen im Februar 2021 begonnen.

Finanzierungsumfang und der Beitrag Deutschlands

Der GEF wurde für die siebte Phase von den Geberländern mit 4,1 Milliarden US-Dollar ausgestattet. Deutschlands zugesagter Beitrag für die Klimafinanzierung beläuft sich auf etwa 500 Millionen US-Dollar. Damit befindet sich Deutschland für diesen Zeitraum absolut gesehen nach Japan der zweitgrößte Geber. (Stand: Juli 2021)