Least Developed Countries Fund (LDCF)

Der Least Developed Countries Fund (LDCF) wurde ebenfalls 2001 während des siebten Klimagipfels in Marrakesch gegründet und untersteht der Leitung der Globalen Umweltfazilität (engl. Global Environment Facility, GEF).

Der Fonds bedient die individuellen Bedürfnisse der 48 am wenigsten entwickelten Länder (engl. Least Developed Countries, LDCs), die besonders anfällig für die nachteiligen Auswirkungen des Klimawandels sind, und soll insbesondere auch bei der Bewältigung der zusätzlichen Kosten durch die Anpassung an den Klimawandel helfen. Die LDCs sollen dementsprechend auch bei der Vorbereitung und Durchführung nationaler Anpassungspläne (engl. National Adaptation Programmes Of Action, NAPAs) unterstützt werden. Diese verdeutlichen die dringendsten und unmittelbarsten Bedürfnissen der Länder hinsichtlich der Anpassung an den Klimawandel.

Deutschland hat für den LDCF 115 Millionen Euro zugesagt, von denen 100 Millionen Euro beim LDCF eingezahlt wurden. Deutschland ist absolut gesehen der größte Beitragszahler. Setzt man den Betrag allerdings ins Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt, belegt Deutschland nur noch Rang 8 unter den Einzahlern.

Weitere Informationen zum LDCF:

LDCF-Seite bei der GEF

LDCF-Seite bei ClimateFundsUpdate

LDC-Seite beim UNFCCC-Sekretariat (inkl. aller NAPAs)