Die „Internationale Klimaschutzinitiative“ (IKI)

Seit 2008 finanziert das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Reaktorsicherheit und Bau (BMUB) im Rahmen der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI) Klimaschutz- und Biodiversitätsprojekte in Entwicklungs- und Schwellenländern sowie in Transformationsstaaten in Mittel- und Osteuropa.

Ziele

Förderschwerpunkte der IKI sind die Minderung von Treibhausgasemissionen, die Anpassung an den Klimawandel, der Erhalt natürlicher Kohlenstoffsenken (z.B. durch Waldschutz)  und der Schutz der biologischen Vielfalt. Die IKI versteht sich dabei als Beitrag zur internationalen Umweltzusammenarbeit in Ergänzung zur „klassischen“ Entwicklungszusammenarbeit. Das BMUB nutzt die IKI aber auch, um strategische Allianzen mit anderen Ländern im Zusammenhang mit den regelmäßigen Weltklimakonferenzen zur Umsetzung der UN-Klimarahmenkonvention (UNFCCC) zu bilden.

Finanzierungsumfang und der Beitrag Deutschlands

Ursprünglich stammten die Mittel zur Finanzierung der IKI aus den Versteigerungserlösen eines kleinen Teils der CO2-Zertifikate im europäischen Emissionshandel; mittlerweile aber handelt es sich bei der IKI um einen gewöhnlichen Haushaltstitel im Etat des BMUB. Jahrelang war die IKI mit jährlich knapp 120 Millionen Euro ausgestattet. Inzwischen ist sie gewachsen und verfügte 2015 und 2016 über ein Finanzierungsvolumen von rund 250 Mio. Euro (2015) bzw. 270 Mio. Euro (2016). (Februar 2018)