Die „Initiative für Klima- und Umweltschutz“ (IKLU)

Die „Initiative für Klima- und Umweltschutz“ ist aus der „Sonderfazilität für Investitionen in Erneuerbare Energien und Energieeffizienz“ (sogenannte 4-E-Fazilität) hervorgegangen, die 2004 auf der internationalen Konferenz „renewables“ in Bonn ins Leben gerufen wurde. Damals wurden 500 Millionen Euro für den Zeitraum von fünf Jahren als zinsverbilligte Darlehen für Entwicklungs- und Schwellenländer zur Verfügung gestellt, die von der KfW-Entwicklungsbank als ODA-anrechenbare Kredite vergeben wurden. Aufgrund der starken Nachfrage war bereits innerhalb von drei Jahren das Kreditvolumen ausgeschöpft. Bei der Neuauflage der Kreditlinie wurde die „4-E-Fazilität“ sowohl thematisch als auch hinsichtlich des Finanzvolumens erweitert und zur „Initiative für Klima- und Umweltschutz“ (IKLU) ausgebaut.

Seit 2008 bietet die IKLU zinsverbilligte Darlehen für folgende Bereiche an:

  • Ausbau Erneuerbarer Energien (Windkraft, Solarenergie, Biomasse etc.)
  • Steigerung der Energieeffizienz (im Bereich Industrie, Gewerbe, Privathaushalte)
  • Umweltschutzinvestitionen in kleinen und mittelständischen Unternehmen
  • Steigerung der Energieeffizienz im Transportwesen
  • Förderung von Ressourcenschutz und nachhaltiger Abfallwirtschaft etc.

Für den Zeitraum von 2008 bis 2011 beträgt das Kreditvolumen mindestens 2,4 Mrd. Euro. Im Haushaltsplan des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (Einzelplan23) für das Jahr 2011 sind Haushaltmittel in Höhe 252 Mio. Euro für die IKLU vorgesehen.

Weitere Informationen:

Offizielle Seite der IKLU bei der KfW