Global Environment Facility Trust Fund (GEF Trust Fund)

Der Global Environment Facility Trust Fund (GEF Trust Fund) wurde 1991 aufgestellt und durchlief bis 1994 erfolgreich eine Pilotphase als Global Environment Trust Fund (GET). Seit 1994 ist der GEF Trust Fund aktiv. Seitdem mobilisierte er über 17 Milliarden US-Dollar für mehr als 4000 Projekte verschiedener Größenordnung.  Er wird in in einem Zyklus von jeweils vier Jahren von den 39 Geberländern neu befüllt und steht unter der Leitung der Globalen Umweltfazilität (engl. Global Environment Facility, GEF).

Der GEF Trust Fund unterstützt Entwicklungs- und Schwellenländer bei der Umsetzung internationaler Ziele in den Bereichen Biodiversität, Klimawandel, internationale Gewässer, Degradation, Desertifikation, Entwaldung, Ozonschichtsminderung und persistente organische Schadstoffe. Die Projekte und Programme richten sich nach nationalen Prioritäten und verfolgen dabei das Ziel einer nachhaltigen Entwicklung. Bei der Umsetzung der Projekte und Programme arbeiten diverse regionale und internationale Organisationen mit, unter anderem die Weltbank und andere multilaterale Akteure.

Der Fonds befindet sich derzeit in seinem sechsten Zyklus, welcher mit 4,3 Milliarden US-Dollar ausgestattet wurde und sich unterschiedlichen ‚Focal Points‘ oder Schwerpunkten widmet. Ein Schwerpunkt dieser sechsten Phase (GEF-6) sind Städte. Die Wiederauffüllung unter GEF-7 befindet sich derzeit in Vorbereitung und soll im Juli 2018 beginnen

Deutschlands zugesagter Beitrag für die Klimafinanzierung beläuft sich für die 6. Phase der GEF (2014 bis 2018) auf etwa 350 Millionen Euro. Damit befindet sich Deutschland für diesen Zeitraum unter den drei größten Gebern an die GEF in absoluten Zahlen, hinter den USA und Japan. (Stand: Dezember 2017)